Über uns

Die Gruppe Asperg besteht seit mehr als 40 Jahren und hat heute 8 aktive Mitglieder, die sich monatlich treffen. Während dieser Zeit haben wir Gefangene aus den unterschiedlichsten Ländern betreut und uns für ihre Freilassung eingesetzt. Darunter befanden sich Menschen aus dem früheren Rhodesien, Irak, Brunei, Südkorea, der früheren Sowjet-Union, Sudan, Tadschikistan und der Ukraine.

Fast alle der Gefangenen wurden früher oder später freigelassen. Inwieweit unsere Gruppe dazu direkt beitragen konnte, lässt sich natürlich nur schwer feststellen. Tatsache ist jedoch, dass Gefangene häufig erfahren, wenn Briefe zu ihren Gunsten bei staatlichen Stellen eingehen, und sie schöpfen dadurch neuen Mut und Kraft zum Durchhalten.

Zum Ausdrucken: Infobroschüre zur Gruppe Asperg

Was treibt uns an und was sind unsere Ziele?

amnesty international erhebt Einspruch gegen den Missbrauch staatlicher Gewalt.

Insbesondere arbeitet amnesty international:

  • für die Freilassung politischer Gefangener, d.h. von Männern und Frauen, die wegen ihrer politischen, religiösen oder anderen Überzeugungen, aufgrund ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft, Sprache oder ihres Geschlechts inhaftiert sind und Gewalt weder angewandt noch befürwortet haben;
  • für faire zügige Gerichtsverfahren für alle politischen Gefangenen;
  • gegen Folter und Todesstrafe, das „Verschwindenlassen“ von Menschen und extralegale Hinrichtungen.

amnesty international ist unparteiisch.

Die Wirksamkeit der Arbeit von amnesty international beruht darauf, dass sie alle Regierungen der Welt mit dem gleichen Maßstab misst. Die Organisation kennt keine Rücksichtnahme auf ideologische Standorte, politische oder anderweitige Interessen. Wo immer Menschen Repression und Verfolgung erleiden, prangert amnesty dies ohne Ansehen der jeweiligen Regierung an.

Wie alles begann – Ein Toast auf die Freiheit

Am Anfang von Amnesty International steht ein Trinkspruch: Zwei portugiesische Studenten stoßen in einem Café in Lissabon auf die Freiheit an. Doch in den Sechzigerjahren herrscht in Portugal eine Diktatur, die keine Kritik duldet – die Erwähnung des Wortes „Freiheit“ ist verboten. Die zwei Studenten werden festgenommen und später zu sieben Jahren Haft verurteilt. … mehr

8. April 2019